Verschwiegenheitsverpflichtung

     
  Gemäß DSG 2000

 

Dr. Wienzl Informationssysteme
Gesellschaft m.b.H.

 
           
     

 

   
 
Verschwiegenheitsverpflichtung
Gemäß § 15 Datenschutzgesetz 2000 (BGBl. I Nr. 165/1999 idF BGBl. I Nr. 2/2008)
 

1. Das Serviceunternehmen hat die Daten, die ihm ausschließlich aufgrund seines berufsmäßigen Auftrages anvertraut bzw. zugänglich geworden sind (Patientendaten, Verarbeitungsergebnisse, etc.) unbeschadet anderer gesetzlicher Verschwiegenheitsverpflichtungen geheim zu halten.

2. Das Serviceunternehmen verpflichtet sich, Daten ausschließlich im Rahmen der Aufträge der Auftraggeberin / des Auftraggebers zu verwenden, diese nur nach schriftlicher Anordnung der Auftraggeberin / des Auftraggebers zu übermitteln und bei Beendigung der Dienstleistung diese ausschließlich der Auftraggeberin / dem Auftraggeber zurückzugeben. Desgleichen bedarf eine Verwendung der überlassenen Daten für eigene Zwecke des Serviceunternehmens eines schriftlichen Auftrages.

3. Das Serviceunternehmen erklärt rechtsverbindlich, dass es alle mit der Datenverarbeitung beauftragte Personen vor Aufnahme der Tätigkeit zur Wahrung des Datengeheimnisses im Sinne des § 15 DSG 2000 verpflichtet hat. Dies unbeschadet sonstiger gesetzlicher Verschwiegenheitsverpflichtungen. Insbesondere bleibt die Verschwiegenheitsverpflichtung der mit dem Datenverkehr beauftragten Personen auch nach Beendigung ihrer Tätigkeit und Ausscheiden bei dem Serviceunternehmen aufrecht. Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit ist auch für Daten von juristischen Personen und handelsrechtlichen Personengesellschaften einzuhalten.

4. Das Serviceunternehmen erklärt rechtsverbindlich, dass es ausreichende Sicherheitsmaßnahmen im Sinne des § 14 DSG 2000 ergriffen hat, um zu verhindern, dass Daten ordnungswidrig verwendet oder Dritten unbefugt zugänglich werden.

5. Weitere Dienstleister/-innen dürfen durch das Serviceunternehmen nur mit schriftlicher Zustimmung der Auftraggeberin / des Auftraggebers herangezogen werden. Das Serviceunternehmen hat die Auftraggeberin / den Auftraggeber rechtzeitig vor der Heranziehung zu verständigen, dass dieser eine Heranziehung untersagen kann.